Trainingsaufbau im Karate

Kihon

Kihon ist die Grundschule des Karates. Dabei werden die Grundtechniken, wie beispielsweise Schläge, Blöcke, Kicks oder der kräftige und stabile Stand Schritt für Schritt erlernt. Gute und saubere Grundtechniken sind aber das A und O für den weiteren Weg im Karate und der Grundbaustein für Kumite und Kata.

 

Kata

In der Kata werden die gelernten Grundtechniken aus dem Kihon zu ganzen Bewegungsformen zusammengesetzt. Neben dem ästhetischen Wert einer Kata ist die Anwendung der einzelnen Elemente für Verteidigung und Angriff sehr wichtig (Bunkai). Zudem werden im Kata Schnelligkeit, Rhythmusgefühl und Kraft trainiert, welche wiederum im Kumite wichtig sind.

 

Folgende Kata werden im Shinkyokushinkai trainiert:
Taekyoku 1-3, Pinan 1-5, Sanchin, Tensho, Yantsu, Tsukino, Geksei-Dai, Geksei-Sho, Seiha, Kanku, Seipei, Seienchin, Garyu, Sushiho.

 

Kumite

Das Kumite bildet den “Kampfteil” des Karatetrainings. Im Gegensatz zu anderen Karate-Stilarten übt Kyokushinkai Vollkontakt-Techniken aus. Das heisst Niederschläge sind erlaubt und das Ziel im Turnier-Kampf.

Jegliche Schläge in den Rücken, zwischen die Beine und auf die Knie sind aber nicht gestattet – ebenso wenig wie Hand- bzw. Faustschläge auf den Kopf. Würfe, Griffe und Schubsen sind ebenfalls tabu.

Im Sparring (Kampftraining im Dojo) werden die Techniken nicht vollständig durchgezogen. Verletzungen sind selten und nicht häufiger als bei anderen Kampfsportarten, die keinen Kontakt im Turnierkampf betreiben.